Montag, 18. April 2011

Bin wieder in Wertheim

Hallo ihr lieben Leser,

ich sehe dass immer wieder jemand auf meinen Blog klickt, was natürlich motiviert ihr auf dem Aktuellen stand zu halten.

Ich habe mir jedoch gedacht dass Bilder manchmal mehr erzählen aber vor allem interessanter anzuschauen sind als Mein Getexte, lade ich euch mal ein paar Bilder von der Überfahrt nach Arnis in die Werft, was auch die Kleineste Stadt Deutschlands ist(200 Leute oder so).
Sowie die dann anfallenden Werftarbeiten und vorallem das Sehr proffesionell zusammen gebaute Gerüst:

Das war die Küche auf dem Schiff
Ich bei einer Ausfahrt mit der Tide, dem Bauboot. Sie hatte ihre macken, war aber dennoch sehr zuverlässig
Die Brücken und Schranken werden hochgefahren. Es kann los gehn auf die offene See
Die Gorch Fock I liegt in Greifswald und wird als Musemunsschiff gebraucht, Ein identischer nachbau wird von der Bundeswehr als Ausbildungsschiff genutzt wie ihr sicher aus den Medien wisst.
Ne Möwe
Segeln bei Null Wind

So bemalen die Dänen ihre Häuser ;)
Eine der echt coolen Lieder, Spiele, Diskussionsabende


So das war jetzt schon in Arnis auf dem Slip (So nennt man das wenn das Schiff aus dem Wasser gezogen wird) Leider ist die Linse ein wenig verdreckt worden von den Hochdruckreiniger arbeiten...
Das war unser Aufstieg... Und wehe mann musste mal dringend aufs Klo.... Gany gefährlich...
Der Skipper Bibo beim Farben Mischen
Ja und Pause muss natürlich auch mal sein in ca. 5 Metern höhe auf dem Wackligen Slip...
Gegen dei Arniser Jugend haben wir uns auch mal im Fußball versucht.

Ne Punk Ente die da rumschwamm
Und nochmal ein Bild von dem Aufsieg...

Dann musste ich mich jedoch schweren Herzens vom Schiff und den Lieben Leuten dort los reisen und wieder heimkehren. Da ich in der Werft keinen Internetzugang hatte beschloss ich mich einfach mit dem Schild auf in den Süden zu machen. Ich kam jedoch erst gegen 11 Uhr vom Schiff los, und da die Strecke so schon ca 6-8 Stunden würde, hoffte ich schnell weiter zu kommen, in Arnis nahm mich auch gleich das erste Auto mit, was nach einer viertel Stunde kam :)

Dann gings immer ein wenig weiter Richtung Hamburg. Kurz vor Hamburg wartete ich dann an einem Rasthof aufdass mich jemand mitnahm... Irgendwann hielt dann sogar ein LKW der nach Frankfurt wollte. Super.... Alex war Russe und echt cool drauf, ich fand heraus dass er sogar meine Kürzlich erlernten Tschechischen Wörter verstand. Die Sprachen sind sich wohl nicht ganz unähnlich.

Oh habe ich gesagt Russe, naja das Stimmt so nicht genau... Er ist in dort wohl dort gebohren, fährt aber für eine Estländische Spedition, lebt in Finnland, sein Sohn wohnt in Kanada und seine Tochter lebt in London... Naja eine Reisefamilie eben ;)



Hamburg Hafen
Die Aussicht aus dem Truck im Carco Center FrankfurtIrgend ne Brücke und Alex, ich glaub auch noch in Hamburg

Wir zwei hatten ne Menge Spaß, auch wenn die Kommunikation recht schwer fiel. Zum Glück konnte er ein wenig Deutsch.

Naja nach ein paar Stunden im Stau etc. und einer Langen fahrt kamen wir so gegen 12 Uhr Nachts in Frankfurt an. Leider nieselte es ein wenig. Alex bot mir an bei ihm diese Nacht zu schlafen und er würde mich dann am nächsten Morgen, nachdem er seine Lieferung eingeladen hätte, wieder am Flugterminal abliefern. Ich willigte ein. Da ich eh seit 7 Uhr auf den Beinen war, es draußen Regnete und ich mir um diese Uhrzeit eh keine Großen Trampchancen mehr erhoffte. Was ich nicht wusste, war dass Alex in das Flughafen Gelände fahren musste. Dort gilt eigentlich Ausweißkontrolle. An der Konrollstelle sagte er dann einfach zu mir, Verstecke Verstecke... Was ich auch tat. Hmmm, ich dachte mir nur, nur nicht erwischen lassen... Naja ok, wir fanden einen schönen Parkplatz, an dem er seinen Truck abstellte. Und wir alles zum Schlafen vorbereiteten. An der Stelle muss ich sagen dass Alex echt super Gastfreundlich ist. Daher kann man echt Vorurteile und Klischees vergessen! Er meinte dass ich nun in seinem Hause Gast sei und spendierte mit ein Leckeres Abendessen, (Mann hatte ich nen Kohldampf) Es gab Tomaten, Käse, Brot, und Speck. Ach ja und natürlich Vodka.

Ok manche Klischees stimmen vielleicht. Dennoch hatten wir eine Sehr nette Zeit und plauderten eine Menge... Es ist immer wieder faszinierend wenn man sich ohne die Selbe Sprache sprechend trotzdem Unterhalten kann... Echt cool. Irgendwann legte ich mich dann in die vorgesehene Kajuite und schlief Richtig gut bis zum nächsten Morgen um halb 11.... Ups... naja egal Alex musste ja eh 11 Stunden Pause machen... Er spendierte mir noch ein Käsebrot Früstück, den Vodka lehnte ich diesmal dankend ab. Dafür gabs leckeren Tee. Ich meinte zu Alex dass er ein Fahrendes Hotel Aufmachen könne bei der Versorgung... Ok, nachdem die Zähne geputzt, die Blase entlehrt und der Tacho wieder angeklemmt war ging es weiter zum Aufladeort... Dort warteten wir dann 3 Stunden und verbrachten diese mit Schlafen, Schnacken, Film gucken etc. Dann Checkte Alex mal wie weit denn die Aufladearbeiten schon waren und meinte dann dass der Trailer erst halb voll währe. Ich erschrak ein wenig, da ich doch noch gerne and diesem Tag in Wertheim ankommen wollte. Ich beschoss mein Glück wieder alleine zu probieren und verabschiedete mich von Alex. Ich schenkte ihm noch meine Stirnlampe, damit wenn er in Zukunft etwas bei Nacht am Truck herum werkeln muss die Hände frei hat und somit viel Produktiver ist... Naja dass war das mindeste was ich tun konnte, sonst hatte ich leider nicht viel mit mir.

Ich machte mich also los um im mitten des Frankufter Flughafen Carco Center, was schon an eine Kleinstadt errinnert, einen netten Menschen zu finden der mich irgendwie Richtung Osten, Würzburg mitnahm. Nach ein ein paar mal verirren und dann doch den Buss zum Terminal nehmen gings dann bald Weiter Richtung Aschaffenburg, ein Ehepaar, welches gerade von einer Geschäftsreise zurückkam nahm mich mit und bot mir sogar indireckt einen Job an... Naja interesant währs, mal schauen... Und dann gings weiter mit einem Österreicher, der nach München wollte und dessen Heizung kaputt war und er deshalb mit Offenem Fenster fuhr. Wir diskutierten dennoch schreiend ein wenig über Wärmepumen.... Naja die Letzten paar Kilometer legte ich dann halb per Fuß und dann doch noch mit einem Auto, welches mich direckt vor der Haustüre absetzte zurück.

Es war dann echt schön mal wieder ein Festes Dach über dem Kopf zu haben und ein paar Bekannte Gesichter zu sehen.

So nun bin ich wieder bis Juni hier in Urphar/ Wertheim. Also wieder ansprechbar für allerlei verrückte Ideen.

Ich mach gerade das Praktikum für meine Rettungssanitäterausbildung im Wertheimer Krankenhaus im OP. Also falls ihr nächste Woche mal Operiert werden solltet, sehen wir uns :)


Im Mai werde ich dann das Praktikum auf der Rettungswache in Wertheim machen, worauf ich mich schon Tierisch freue... Kanns kaum erwarten... Ansonsten habe ich ein wenig Salat, Lauch, Möhren und sonstige Gemüse im Garten Gepflanzt. Hmm, naja nicht so die News, aber wenn ich eh schon am Tippen bin...

Am Samstag hatten wir Volleyballturnier und sind 15ter geworden... Wir waren zufrieden und noch viel Wichtiger hatten ne menge Spaß.

So aber bevor ich mich jetzt mit Wochenendgeplapper aufhalte mache ich besser Schluss.


Also lasst doch nen Kommentar da,

und/oder klingelt mal durch....


lg andy

Samstag, 26. März 2011

Arbeiten auf der Lovis

So, erstmal Entschuldigung, dass ich so lange nichts von mir hören lassen habe. Als Entschädigung gibts jetzt erstmal ein Etwas unterbelichtetes Bild der Lovis:

Dafür gibts halt nun wieder wie gewohnt ein wenig mehr zu berichten:

Ich bin ja mittlerweile (also seit fast 2 Wochen) hier in Greifswald welches ihr an der Ostsee wiederfinden könnt. Wenn es euch interesiert wo das genau ist, dann Googelt ihr es am besten. Dort baue ich wie gesagt an einem Segelschiff welches Sich Lovis nennt. Genauere Infos über das Schiff findet ihr Unter: www.lovis.de

Dieses Schiff dient als Begegnung und Bildungsplattform einiger Unterschiedlicher Organisationen und Institutionen welche auf dem Schiff Segelfreizeiten veranstalten. Die Lovis wurde von einer Hand voll Leuten gebaut die diesen Zweck damit verfolgten. Jedoch findet man an Board eher politisch Grüne, Atomgegner, Alternative aber dennoch eine sehr gute Bunte Mischung. Jeder der Irgendwas macht im Bereich für die Umwelt ist dort somit gerne Eingeladen. Und auch so diskutiere man gerne über neue und auch alt bekannte Dinge. Soweit zumindest was ich so feststellte und warnahm.

Unter anderem werden nur Bio Nahrungsmittel verzehrt, wenig Fleisch gegessen und oft mit Frischen Zutaten gekocht. Was auch echt cool ist muss ich mal sagen... Jeder der jetzt denkt, was für Freaks... Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich denke mir unsere Umwelt sollte uns das wert sein. Naja wie auch immer. Ich werde oft gefragt was ich denn nun dort mache. Das Probiere ich mal anhand eines Tagesablaufs:

Es fangt an mit 8 Uhr Frühstück. 8 Uhr... Ist eigentlich die einzigste Festgelegte Zeit an Board, und selbst diese variiert. (Jeh nachdem wann Jenni aufsteht und Kaffee kocht) Nein... Dort wird die Arbeit verteilt und der Tag kurz angesprochen und natürlich ausgiebig gegessen. Dann geht es ans Werk.

An so einem Schiff muss einiges gemacht werden. Von Malerarbeiten bis Streichtätigkeiten, oder Abschleifen bis wieder gemalt werden kann...

Naja ok, ich hab schon viel gemalt oder getonkt (Holz). Unter anderem Auch ein paarmal die Masten. Dazu muss ich sagen dass das echt verdammt Anstrengend sein kann, und Frustrierend und Nervend oben drein. Man stelle Sich vor man legt einen Klettergurt an der, naja nicht so recht passt. Dann bekommt man zuerst einen Schleiffließ und später einen Eimer Tonke mit Pinsel an den Gurt gebunden und wird dann hoch in den Mast gezogen. um den geduldig von Oben nach unten zu Streichen oder eben Abyuschleifen. Man hat echt ne klasse Aussicht von da oben und als Beweis hab ich auch noch ein Bild davon.

getonkt (Holz). Unter anderem Auch ein paarmal die Masten. Dazu muss ich sagen dass das echt verdammt Anstrengend sein kann, und Frustrierend und Nervend oben drein. Man stelle Sich vor man legt einen Klettergurt an der, naja nicht so recht passt. Dann bekommt man zuerst einen Schleiffließ und später einen Eimer Tonke mit Pinsel an den Gurt gebunden und wird dann hoch in den Mast gezogen. um den geduldig von Oben nach unten zu Streichen oder eben Abyuschleifen. Man hat echt ne klasse Aussicht von da oben und als Beweis hab ich auch noch ein Bild davon.
Naja Beweis, dass ich im Mast war :)
(Die Bilder sind dummerweiße ein wenig überbelichtet)

Ansich, ist das nicht sooo schlimm, nur dann Bald fängt der Gurt irgendwo zu drücken, dann fängt es an zu Winden, wenn es das nicht schon davor getan hat. So Stark, dass man sich nicht recht am Mast festhalten kann und man sich eher mehr eintonkt als den Masten und dann zu guter Letzt hat die Bodencrew gerade keine Hand frei um dich ein kleine Stückchen runter zu lassen. *Hgmpf*

Naja aber dann gibt es noch andere Dinge zu tun, Wie Seile Spleisen, also eine Art Schleife in die Taue knoten. Eine ganz coole Tätigkeit, da man sie auch unter Deck oder irgendwo wo es warm ist machen kann, oder das Kluever Netz (Netz ganz vorne Am Schiff unter dem Masten) festmachen, Teile verräumen und an Deck verstauen,... Ach was soll man sagen, alles was halt so anfällt und man sich zutraut, oder die anderem einem Zutrauen... :)


Dann gibts irgendwann Mittagessen, wonach nach einer kleinen Streicheleinheit für die Katze wieder eine Arbeitseinheit eingelegt wird. dann kocht vielleicht jemand Tee, oder es wird oft Gleich bis zum Sonnenuntergang gearbeitet. Danach ist ja dunkel und auch recht doof zum Arbeiten... Naja und lange genug hat man auch geschafft um sich kaputt zu fühlen.

Dann wird gemeinsam zu Abend gekocht und nach dem Abwasch hat man dann frei. Oft spielen wir Spiele, reden Über die Welt, Politik, Atomkraft, Japan, Biofleisch und natürlich die Seefahrt, oder wir machen Lustige Gitarre und Singabende, oder heute zum Beispiel haben wir eine Kleine Bootstour mit Tide(dem Boot) im Hafen unternommen... Auch sehr witzig.


So, also nun wisst ihr was ich gerade so treibe. Mir gehts also gut hier oben, ich werde gut genähert und die Leute sind auch super nett.

Am Samstag, also morgen brechen wir Richtung Arnis auf, wo die Lovis einen Werttermin hat. Erster Halt wird aber erstmal Stralsund werden. Dann werde ich auch Anfang April mich wieder von der Lovis losreißen und mich langsam wieder in Wertheim für 1,5 Monate ansiedeln

Ihr braucht euch also um mich keine Sorgen machen :) Mir gehts gut

Viel Spaß euch

Andy

Donnerstag, 24. März 2011

Soooooryyyyy

Hallo Meine Lieben, es tut mir leid, dass ich mich so lange net melde... ABer irgedwie finde ich gerade Schwer Zeit zu Schreiben...
Sobald ich aber welche Finde, oder mir jemand welche Schenkt... Erzaehl ich euch was neues...
lg andy

Sonntag, 13. März 2011

Auf gehts.... Arbeiten!

Blog


Nachdem ich die letzten 3 Wochen frei mit Reisen, Fasching und Neuorientierung und anderen Dingen gut rum gebracht hatte geht es jetzt wieder los mit Arbeiten.

Ich war seit Holland dann nochmal in Leipzig und Prag. Jeweils nur kurz, aber dennoch genug um einen Kurzen Einblick in die Stadt zu bekommen. In Leipzig wurde ein Film von Ärzte ohne Grenzen gezeigt. (Heisst Living in Emergency) für diejendigen die sich näher interessieren. Es wurden in der Doku die Ärzte in Krisen und Kriegsgebieten begleitet. Der Film war schon rel ativ kras und wie die Redner meinten sehr Realitätsnahr. Naja trozdem hatte ich es nicht bereut es mit angesehen zu haben. Am nächsten Tag bin ich dann erst wieder Heim getrampt um einen Tag später weiter nach Prag weiter zu Reisen. Dort Hatte ich dann etwas Glück und habe nach ein paar Warte Stündchen einen Tschechen getroffen der Direkt nach Prag fuhr. Naja Direkt.... Ok, er musste noch in Pilzen etwas aufladen... ABer das is ja kein Problem nicht wahr...
Ich war dann doch ein wenig von der Leistungsfähigkeit des LKWs erschrocken... Oder vielleicht hatten wir auch einfach ein wenig zu viel geladen... Naja wir krochen somit mit 80 auf der Geraden und mit 50/60 Bergauf auf der Autobahn herum. Dann gings irgendwann nach Pilzen. Also direkt nach Pilzen. Das wir mit dem 40 Tonner nicht noch über den Marktplatz fuhren war gerade noch alles... Echt ein Erlebnis kann ich euch sagen. Ansich ist das ja nicht so das Problem mit einem LKW in die Stadt zu Fahren. Aber Mirkos Navigationssystem funktionierte naja... nicht so genau... was bedeutete dass er mal eine Einfahrt zu früh oder zu spät abbog.
Nach langem Herumkurfen und ein paar für mich verrückten
Wendemanöver kamen wir also an der Orangenfabrik oder was auch immer an und bekamen unsere Ladung. Danach gings weiter nach Prag... Dort hatte ich mich mit Kristyna, einer Freundin die ich aus der Sprachschule in Australien kannte, verabredet. Eigentlich sogar zum Training. Ich wusste nicht genau was, jedoch wurde ich durch die LKW fahrt zusehr in meiner Zeitplanung zurückgeworfen sodass ich schlichtweg zu spät kam... Naja dumm geloffen. Aber das Passiert nunmal. Dannach habe ich dann erfahren das es um eine Ard Hockey ging. Ich kann leider nicht mehr sagen wie die Sportart genau hieß. Klang aber recht interessant.

Am Tag drauf zeigte sie mir Prag. Ich war zwar schoneinmal vor 5 Jahren mit der 2BFE (Schule) schonmal dort, doch damals hatte man schlichtweg andere Prioritäten.
Ich schoß ein paar Schicke Bilder für meine Sammlung und erfuhr auch einige Interesante Fakten über die Stadt. Ich muss sagen dass die Stadt echt einiges zu Bieten hatt. Zum Beispiel gab des Dort eine HungyWall. Ein
Kaiser, hatte das Problem dass die Ärmere Bevolkerung keine Arbeit hatte und somit auch nichts zu Essen und somit Hunger leiden musste. Da der Kaiser der Bevölkerung nicht einfach was zu Essen geben wollte Beschloss er eine Mauer von den Armen bauen zu Lassen und diese Dann mit Brot zu Bezahlen. Eine Echt geniale Ideee wie ich finde. Naja die Mauer ist um Ehrlich zu sein Für nichts gut. Naja ok doch sie schaut gut aus... Aber immerhin.

Am Sonntag gings dann wieder heim. Jedoch diesesmal mit der Bahn. Am Montag kam ich dann daheim an. Und konnte hatte dann den Rest der Woche um weitere Dinge zu planen etc.

So und nun Sitze ich in der Bahn nach Hamburg haltet euch Fest... Im ICE... Ich glaub ich bin noch nie wirklich ICE gefahren... aber echt krass wenn man des so sieht... in 3 Stunden von Würzburg nach Hamburg, da kann nicht mal ein Flugzeug mithalten. Danke nochmal Evi.

So was ich nun mache... Ich werde an der Lovis arbeiten. Die Lovis ist ein Segelschiff welches Segeltouren im Ostseeraum veranstaltet. Da ich eigentlich dafür kein Geld ausgeben wollte, suchte ich nach einer Anderen Lösung. Ich erfuhr dass im März, April immer die Bauwochen an der Lovis stattfinden, in der sie wieder für die Saison flott gemacht wird. Ich habe mich dann entschlossen dort mitzuhelfen. Vielleicht springt ja eine kleine Segeltour bei raus ;)
Aber in erster Linie geht es darum an/auf einem Schiff zu Arbeiten und Erfahrungen zu sammeln.
Ich weiß noch nicht genau wie ich dort Internet haben werde, aber ich werde mich wieder melden.

Von daher macht es mal gut. Und Habt eure Mitmenschen lieb(Sorry hab vorgestern Das Dschungelkind gesehen).

lg andy

Sonntag, 27. Februar 2011

Holland IST doch was

Das Ging schnell mit Amsterdam.

Am Mittwoch Abend, nachdem ich den Letzten Post geschrieben hatte, nahm mich meine Schwester noch mit zu dem Cafe in dem sie arbeitet. Dort tranken wir ein paar Echt Leckere Schokoladen, und ich lerne ein paar Kolleginnen von ihr kennen. Das war ein ganz Netter einstig und die Zeit verging auch wie im Flug. Wir liefen dann wieder Richtung Wohnheim und wollten ein Rückfahrkarte, Hostel, etc buchen. Leider war es dann schon nach 12 somit kostete Das Ticket von Amsterdam nun nicht mehr 19 Euro pro Person, sondern 45. Das war uns beiden dann ein wenig zu Teuer... Und wir waren beide auch schon recht müde und beschlossen den ganzen Kram Morgen zu klären.

Am nächsten standen wir um 8 Uhr auf, Frühstückten und suchten nebenbei nach Hostels/Backpacker in Amsterdam. Leider war dort alles Voll. NEIN.... Die Stimmung viel ins bodenlose... Wann nun... um diese Jahreszeit sind selbst die Brücken zu kalt... Man. mist hätten wirs doch besser gestern schon Organisiert, dachten wir uns. Aber naja, wer weiß obs was gebracht hätte... Wir überlegten dann nach Enschede, Berlin, Bremen, Köln, Münster zu fahren, aber entweder war dort kein Platz oder es Gefiel uns nicht so ganz. Dann fand Sylvi ein Hostel in Utrecht. (Ihr könnt ja mal Googlen wo das ist). mittlerweile wars auch schon fast 11 Uhr. Glücklicherweise hatte dieses Hostel noch gerade 2 Plätze frei. COOL ODER! ok, also ich trieb zur Eile und um halb 12 waren wir auf der Straße und versuchten Richtung Autobahn zu kommen... Was sich in Rheine doch schwerer gestaltete als ich Dachte. Wir liefen dann bis zur nächsten Tankstelle und fragen dort eine Frau welche uns bis zur nächsten Tanke mitnahm (vielleicht 1 km) aber dies war schon mal gut für die Moral, dann gings weiter zu einer andern Tankstelle nahe der Autobahn. Nur war nun die Zeit nicht so ganz Ideal. Mittags fahren wohl nicht so viele Auf die Autobahn. Wir stellten uns dann unter die Autobahnbrücke kurz vor die Autobahnauffahrt. Dort standen wir auch wieder ne Weile, bis schließlich ein Holländer mit einem Sprinter anhielt. Er kam gerade aus Rheine und wollte Richtung Westen, wusste aber noch nicht genau wohin... Seine Frau sollte sich aber bald melden. Er verkaufte eine sehr interessante Entwicklung für Demenzkranke. Ein Gerät mit dem Demenzkranke über Erinnerung aus ihrer Jugend unterhalten werden sollten. Er erzählte, dass die Erinnerungen zwischen 19 und 23 Jahren die Erinnerungen sind, die man am Spätesten vergisst. Somit macht alle was und vor allem macht viele Bilder dabei ;). Später Rief seine Frau an und gib weitere Fahrpläne durch. Un Utrecht lag direkt auf der Route.... Was für ein Glück für uns. Also nach einer Echt super netten Unterhaltung auf Englisch stiegen wir in Utrecht aus dem Auto in den Bus um erst mal ins Schaltzentrum zu kommen. Nach einem Sehr sehr teurem Kaffee suchten wir uns Richtung Hostel durch und zogen unser Quartier. Nach einer Einen Kleinen Ruhepause (Trampen ist doch Recht anstrengend) Gingen wir abends ein wenig in Die Stadt um uns die Stadt bei Nacht anzusehen und ein wenig auszuchecken wo wir denn so sind, und was es denn so gibt...

Davor sind noch diese Bilder vom Hostel entstanden:


Am nächsten Tag schiefen wir erst mal bis um 10 oder so um dann ein leckeres ausgiebiges Frühstück im Hostel zu genießen. Dann machten wir Stadt unsicher. Utrecht ist super schön, alles ist hier recht schnuckelig. Die Häuser sind grundsätzlich nicht höher als 3 Stockwerke. Einige Kanäle Fliesen durch die Stadt, an deren Ufer man im Sommer aber auch jetzt schön sitzen kann. Alles dort ist Gepflastert, somit haben wir auch ein paar Pflaster-leger gesehen... Die Leute sind sehr nett, vor allem wenn man durch ein wenig Holländisch sich zusätzliche Sympathien ergattert. Jedoch sind wir eigentlich meist mit Englisch durchgekommen. Zudem fährt hier eigentlich jeder Fahrrad. Das liegt vielleicht auch ein wenig an der Studentenstadt, dennoch Autos sieht man hier eigentlich nur im Lieferverkehr... Mit dem Rad ist man einfach auch viel mobiler. Dadurch ergibt sich, dass überall eine Menge Fahrräder stehen. Leider, wirklich zu dumm dass ich davon kein Bild gemacht habe. Naja aber hier ein paar von der Stadt:








Das Wetter war leider sehr Nebelig und bewölkt, aber irgendwie fand ich es sympathisch. Allgemein gefiel mir die Stadt echt sehr gut.

Am Tag drauf gings dann früh wieder los Richtung Heimat. Sylvi musste Abends wieder arbeiten und hatte Angst, dass wir zu spät heim kommen würden. Weshalb wir planten um halb 10 an der Autobahn auffahrt zu stehen. Tatsächlich wurde es dann 10. Auf dem Weg dorthin konnte ich noch ein Witziges Gefährt festhalten.


Damit Fahren die Utrechter ihre Kinder durch die Gegend. Schaut echt zu goldig aus wenn man sie in Aktion sieht.

Wir stellten uns dann eine recht günstige Stelle und ich machte mit dem Stativ gleich mal ein Bild von uns.

Ich lief gerade zur Kamera um diese für ein zweites bereit zu machen da hielt schon jemand an. Ein Junges Paar, was auf dem weg zum Großeltern-besuch war. Sie wollten Nach Enschede, genau wo wir auch hin wollten. Also, wenn das immer so klappt mit dem Trampen, mach ich das jetzt nurnoch ;) zumindest in Holland ;).

Dann von Enschede gings nach einer kleinen Vesper pause und einem 15 minütigen warten weiter. Der Fahrer war wieder Holländer und wollte nach Münster. Er fragte dann wo wir denn hin wollen. Wir meinten nach Rheine. Kurzerhand gab er das ins Navi ein und fuhr direkt nach Rheine. Wir meinten dann, das brauche er nicht, er könne uns doch an einer Tankstelle auf dem Weg raus lassen und wir würden dann weiter kommen. Aber er meinte, ach ich hab jetzt eh nichts mehr zu tun, und ein Großer Umweg ist das nicht. Zudem fährt das Auto ja mit Erdgas... Hmmm naja gut, wenn er unbedingt will. ok, dann unterhielten wir und noch ganz net und erfuhren, dass er Leiter eines Altenheimes ist. Und auch die Geräte, welche der erste Fahrer Verkaufte, kenne. Witzig, oder wie klein die Welt ist. naja so wurden wir dann direkt nach Rheine gefahren und ließen uns dann noch mit einer anderen Dame ins Schaltzentrum mitnehmen wovon wir dann heim liefen.

Sooo ich fühl mich als Würde ich Tagebuch schreiben. Es ist vielleicht etwas ausführlich geworden, ich hoffe dennoch dass ich euch nicht langweile. Ansonsten machts mal gut

Ich trampe morgen wieder nach Wertheim.

lg andy